Die Grundlage für immerwährendes ständiges Wachstum ist die Urkraft der menschlichen Entwicklung. Es liegt in der Natur des Menschen Dinge und Prozesse immer besser machen zu wollen. Die Entwicklung der Menschheit kennt nur eine Richtung: BESSER.

 

Die Menschheit hat eine Welle transformativer Innovationen erlebt, die von der industriellen Revolution bis zum Goldenen Zeitalter der Erfindungen im späten 19. Jahrhundert reicht und sich bis in die heutige Informationsrevolution erstreckt.

 

Dieses ständige Wachstum der Gesellschaft führt zu laufend neuen Bedürfnissen. Immer wieder andere Unternehmen befriedigen diese Nachfrage. Dadurch entsteht langfristiges Unternehmenswachstum an dem wir uns beteiligen können.

 

Aktienbesitz bedeutet ein Teil von einem dynamischen Unternehmen zu sein das unaufhörlich nach Erfolg strebt um in der Wirtschaft zu bestehen. In Unternehmen arbeiten Mitarbeiter unermüdlich daran den Kundenstamm zu erweitern, sich ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln.

 

Jedes Unternehmen konkurriert immerwährend mit anderen Unternehmen und wird am Markt bestehen wenn ein Kundennutzen erzielbar ist. Wenn nicht dann wird dass Unternehmen insolvent und verschwindet vom Markt. Durch diese intensive Dynamik in der Wirtschaft wurde der Aktienmarkt langfristig die erfolgreichste und mächtigste Anlageklasse in der Geschichte.

 

Was ist der Wertpapiermarkt?

 

 

Um zu verstehen warum der Markt immer steigt sollten wir uns genauer ansehen was der Markt tatsächlich ist. Das obige Bild zeigt den S&P 500 (Standard & Poors 500). Wir betrachten den S&P 500 weil er sich als weltweiter Referenzindex am Markt etabliert hat. Mit seinen repräsentativen 500 Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen und Sektoren präsentiert er sehr gut die Verfassung des US – Aktienmarktes. Der S&P 500 gilt als führendes Maß für das das Large-Cap-Segment dass fast 75% der US-Marktkapitalisierung ausmacht.

 

Der S&P500 wurde 1957 von Standard & Poor´s gegründet und auf monatlicher Basis bis 1789 zurückgerechnet. Die meisten dieser Unternehmen existieren nicht mehr denn der moderne Kapitalismus ist selbstreinigend. Sehen wir uns einmal an wieviele der ursprünglichen 500 noch vorhanden sind. Standard & Poor´s hat 2007 veröffentlicht dass 86 der damaligen 500 noch im Index sind. Dieser ständige Wechsel im Index führt unter anderen auch dazu dass der Markt langfristig steigt.

Was wird uns beim Investieren an der Börse begleiten:

 

1. Börsenkorrekturen sind zu erwarten

 

Börsenkorrekturen in unterschiedlicher Ausprägung werden uns beim Investieren begleiten. Was im Jahr 2000 und 2008 passiert ist wird uns immer wieder in anderer Form begegnen und wir können es als Standard beim Investieren betrachten.


Was ist im letzten Jahrhundert wie im obigen Bild ersichtlich alles passiert:

  • Die Panik von 1837 war eine Finanzkrise in Amerika die eine grosse Depression auslöste. Die Krise dauerte von 1837 bis 1844 und führte zu einer Arbeitslosigkeit von 25% und zu dramatischen Kursstürzen.
  • Die Panik von 1847 führte zu einen Zusammenbruch der britischen Finanzmärkte.
  • Der Börsencrash von 1929 dauerte 25 Jahre und führte zur einer Weltwirtschaftskrise
  • Juli 1990 bis Oktober 1990. Die Kurse fallen um 20%. Der Golfkrieg verursacht einen Ölpreisanstieg der zu einer Rezession führt.
  • Juli 1998 bis August 1998. Die Kurse fallen um 20%. Schwellenmarktwährungen kollabieren, und der größte Hedge-Fonds der Welt wird insolvent.
  • März 2000 bis Oktober 2002. Die Kurse fallen 48%. Die Dotcom-Blase platzt und der 11. September bringt die Weltwirtschaft in eine Rezession.
  • Oktober 2007 bis März 2009. Kurse fallen um 56%. Die globale Immobilienblase platzt und schickt die größten Banken der Welt an den Rand des Zusammenbruchs.
2. Der Markt reinigt sich von selbst

 

Wenn wir uns die 500 Aktien im S&P 500 anschauen dann sehen wir dass von den ursprünglichen 500 nur mehr 86 im Jahr 2007 übrig sind. Die meisten Unternehmen existieren nicht mehr und wurden ausgetauscht. Dass ist auch das Geheimnis für den ständigen Anstieg.

 

Ein wichtiger Punkt. Der Markt verändert sich ständig weil der menschliche Vorwärtsdrang unaufhaltsam ist. Unternehmen verschwinden routinemäßig vom Markt und werden durch neue ersetzt.

 

Wenn neue Unternehmen entstehen und an die Börse gehen ersetzen diese die Insolvenz und Konkursbetriebe. Somit reinigt sich der Markt von selbst. Die neuen Leistungsträger wie zb. Amazon, Apple, Netflix erreichen oft 10.000% oder mehr während Ihrer Entwicklung. Es gibt kein Limit. Einige Sterne verblassen und neue sind auf dem Vormarsch.

 

3. Der Markt steigt immer

 

Natürlich nicht jedes Jahr oder jedes Monat oder jede Woche oder jeden Tag. Es wird auch keine gleichmässige 45 Grad Fahrt nach oben werden. Die Börse hat die Aufgabe faire Preise für Wertpapiere zu ermitteln. Der Markt reagiert auf Nachrichten und ist daher kurzfristig zufallsbestimmt weil Nachrichten unvorhersehbar sind.

 

Wenn wir uns jedoch die langfristige Entwicklung auf den Bild oben ansehen dann ist klar ersichtlich das kein noch so gravierendes Ereignis den Trend nach oben stoppen konnte. Die Schwankungen sind der Preis für die höhere Rendite die wir am Wertpapiermarkt im Vergleich zu einem Sparkonto erhalten.

 

Der Markt (S&P500) ist zwischen 1970 und 2020 in 39 von 50 Jahren gestiegen. Das heißt in 78% der Zeit wurde ein Positives Jahr erwirtschaftet und nur in 22% ein Negatives. Der Markt bewegt sich in dreiviertel seiner Bewegung nach oben und in weniger als ein Viertel nach unten und steigt somit wesentlich öfters als er sinkt.

 

4. Der Aktienmarkt ist langfristig die Anlageklasse mit der besten Performance

 

In den nächsten 50 Jahren wird es genauso viele Katastrophen, Rezessionen und Marktkorrekturen geben wie in den letzten 50 Jahren. Wir sollten lernen den Lärm zu ignorieren und den Kurs zu halten.

 

Wenn wir davon ausgehen dass der Kapitalismus weiterhin fortbesteht, werden Aktienmärkte weiterhin mit Unterbrechungen wachsen. Investieren wir mit Zuversicht und einen langen Horizont in ein breit gestreutes Aktienportfolio stehen die Chancen sehr gut dass wir erfolgreich sein werden.

 

5. Der Markt erholt sich immer jedoch kann es dauern

 

In Bärenmärkten verliert der Aktienmarkt gegenüber den Höchststand 20% oder mehr. Seit 1926 erlebten wir 16 Bärenmärkte mit dem S & P 500. Trotzdem ist der Aktienmarkt in dieser Zeit wesentlich mehr gestiegen als gefallen.

 

Die Erholung von einer Korrektur ist wesentlich schneller als die Erholung von einem Bärenmarkt. Im Durchschnitt dauert die Erholung von einem Crash vier Monate im Vergleich zu einer Bärenmarkterholung von zwei Jahren. Wir sprechen hier von Durchschnittwerten. Die Zeit der Erholung hängt von vielen Faktoren ab.

 

Der Japanische Index Nikkei (vergleichbar mit dem amerikanischen S&P 500) befindet sich seit über 30 Jahren in einer langfristigen Bärenmarkterholung.

 

 

Niemand will 30 Jahre nach einer Korrektur von 50% warten bis er wieder über sein investiertes Geld verfügen kann. Wenn wir nicht über ein Anlagesystem verfügen dass uns vor großen Marktkorrekturen schützt ist Investieren wie wir im Bild sehen fast nicht zumutbar.


Wir können dir für längere Korrekturen eine Lösung anbieten:


Eine Vielzahl von Studien hat ergeben dass Privatanleger maximal bis zu einer Korrektur von 20% im Markt bleiben. Sobald es in Richtung 50%iger Korrektur geht flüchten 90% der Anleger aus dem Markt und sind dann auch nicht mehr im darauffolgenden steigenden Markt investiert.


Das heißt wir benötigen eine Möglichkeit Korrekturen über 20% zu vermeiden. Mit einer dynamischen Asset Allocation besteht die Möglichkeit grosse Bärenmärkte zu verhindern. Wir werden nicht jede kleine Korrektur vermeiden jedoch bleibt uns ein Verlust von 50% erspart. Wir wechseln mit unserem Anlagesystem dynamisch von Aktien in Anleihen und umgekehrt genauso wie der Markt es uns vorgibt. Natürlich werden wir nicht den höchsten oder tiefsten Punkt zum Umstieg erreichen. Doch bleibt uns ein Minus über 20% mit diesem Ansatz erspart.


Daher können wir dir überdurchschnittliche Renditen bieten weil unser Anlagesystem Absicherungsmassnahmen zum Schutz vor grossen Marktkorrekturen beinhaltet. Das höchste Minus bisher war in den letzten Jahren 50 Jahren max. -20% während des Jahres und – 8% am Ende des Jahres.


Fazit

Steigende Kurse sind langfristig wahrscheinlicher als Fallende. Renditen sind nur erreichbar wenn wir auch ein Risiko eingehen. Jeder Anleger sollte sich dennoch auch über Worst – Case Szenarien Gedanken machen. Wie reagiere ich wenn nach meinem Einstieg die Börse 20 – 30 – 50% nach unten geht?


Werde ich standhalten, im Markt bleiben, obwohl die Hälfte meines Geldes nicht mehr verfügbar ist? Ist Investieren für mich noch attraktiv wenn es sowie im obigen Beispiel beim Nikkei 30 Jahre dauert bis ich mein erstinvestiertes Kapital wieder zurückbekomme? Verliere ich zb.  50% benötige ich bei normaler Börsenentwicklung ca. 10 – 15 Jahre um wieder auf Null zu sein.


Dieses Risiko ist mit einem dynamischen Regelbasierten Anlagesystem vermeidbar. Wir können unsere Verluste minimieren und unsere Rendite maximieren sobald wir ein diszipliniertes Anlagesystem verfolgen. Unser Ansatz ist eine regelbasierte Methode, die auf akademischen Forschungsergebnissen und Methoden basiert, die häufig von institutionellen Anlegern verwendet wird.


Wir wünschen dir größtmöglichen Anlageerfolg und unterstützen dich gerne dabei.

 

Dein Easy – Invest Team