Wir betrachten Profiinvestoren mit einem Nimbus der Unbesiegbarkeit. Investmentfondmanager, Hedgefondmanager sind in unseren Augen hochbezahlte Finanzspezialisten. Sobald wir ihre Resultate einem objektiven Leistungsvergleich unterziehen wird es spannend.

 

Maximal 10% der Fondmanager übertreffen einen nicht gemanagten passiven ETF. Über einen Zeitraum von 20 Jahren sind es beinahe Null. Somit drängt sich immer wieder die Frage auf, wofür zahle ich Managementgebühren bei aktiv gemanagten Fonds, obwohl die nicht gemanagten Fonds (ETF ohne Fondmanager) zu 90% eine bessere Performance liefern.

 

Welche Vorteile hat ein Amateurinvestor mit System zu einem Investmentprofi?

 

 

Es besteht keine Notwendigkeit dass wir unser Portfolio täglich überprüfen

Sofortige Überprüfung des Portfolios sind wunderbare Entwicklungen für den Anleger, bringen jedoch auch erhebliche Schwierigkeiten mit sich. Sie erlauben uns auf die zufälligen Geräusche unserer Anlagen zu reagieren und zeigen dadurch unsere destruktiven Verhaltenstendenzen auf. Wir müssen uns nicht so oft engagieren wie Profis dadurch sinken auch unsere Transaktionskosten erheblich.

Wir können mit einem System eine vernünftige langfristige Entscheidung treffen und die emotional anspruchsvolle Erfahrung unsere Investition täglich zu durchleben vermeiden. Professionelle Anleger verfügen nicht über so einen Vorteil. Sie müssen ihr Portfolio ständig überwachen und sich mit den daraus ergebenden Verhaltensproblemen auseinandersetzen.

 

Wir müssen keine mutigen Prognosen für die Wirtschaft oder den Markt abgeben

Wenn wir als professioneller Investor arbeiten, besteht die Annahme, dass wir eine klare Einschätzung der Kapitalmärkte und der Weltwirtschaft haben. Angesichts der Tatsache dass es sich hier um ein Know How handelt, über das nur wenige Menschen verfügen, entsteht eine problematische Situation.

Praktisch jeder professionelle Investor äußert seine Meinung und schließt Geschäfte auf dieser Basis, obwohl es wenig Beweise gibt, dass er in diesen Bereich über besondere Fähigkeiten verfügt. Für einen professionellen Anleger ist diese Situation schwer zu vermeiden, da die Antwort „Ich weiß nicht“ oder „völlig unvorhersehbar“ kein Weg zu einer erfolgreichen Karriere in der Branche ist.

 

Wir müssen nicht danach streben aussergewöhnlich zu sein

Die Investmentbranche ist überbevölkert und sehr wettbewerbsfähig. Das bedeutet für viele professionelle Anleger dass sie aussergewöhnliche Ergebnisse erzielen müssen. Wenn maximal 10% der Fondmanager nicht gemanagte passive Fonds (ETF) übertreffen, führt es zum zusätzlichen Handel der wiederum zu Mehrkosten führt. Somit sinkt die Performance anstatt zu steigen.

 

Wir können als Privatanleger nichts tun

Wenn wir langfristig erfolgreich sein wollen dann müssen wir lernen unsere Aktivität so gering als möglich zu halten. Im Gegensatz dazu haben professionelle Anleger ein massives Aktivitätsproblem, weil es zu viele davon gibt. Es gibt Belastungen die zu unnötigen Übertreibungen von Profianleger führen.

Sie sind einem ständigen Nachrichtenfluss und zufälligen Marktschwankungen ausgesetzt, was sie zum häufigen Handeln beinahe zwingt. Amateurinvestoren haben die wunderbare, befreiende Fähigkeit, vernünftige langfristige Anlageentscheidungen entsprechend ihrem System zu treffen und dann in Ruhe abzuwarten.

Fazit

Obwohl uns von den Medien immer wieder dass Gegenteil suggeriert wird ist es für einen Privatanleger mit System leichter eine überdurchschnittliche Performance zu erreichen als für einen Profiinvestor.

 

Wir wünschen dir größtmöglichen Anlageerfolg.

 

Dein Easy – Invest Team