Wenn wir uns als aktive Investoren am Markt bewegen erfahren wir meist viel zu spät wie wenig wir wissen. Wir sind beeinflusst von Informationen der Finanzmedien und versuchen auf dieser Basis die Zukunft vorherzusagen. Aktives Investieren ist der einzige Weg um Geld zu verdienen ist unser Glaube. Diese Schlussfolgerung wird jedoch durch die Wissenschaft von Nobelpreisträgern entlarvt.

 

Wenn sollten wir eher vertrauen?

 

Es konkurrieren sich die Finanznachrichten mit den Nobelpreisträgern. Forschungsergebnisse und Hunderte Veröffentlichungen, die mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden, widerlegen klar den Mythos, das aktive Anleger die Märkte über einen längeren Zeitraum schlagen können.

Stattdessen spricht die Forschung ganz klar für das Argument, dass eine global diversifizierte, kostengünstige Strategie die Rendite bei gegebenen Risiko maximiert.

Das Dilemma der Anleger ist auf der einen Seite die Hochglanzbroschüren und Dienstleistungen der Finanzindustrie. Auf der anderen Seite die Wissenschaftler, die unvoreingenommen recherchieren, ohne die Fassade einer aufpolierten Werbekampagne.

Der Anleger wird zwischen den Kräften des Verkaufspersonal und den empirischen Beweisen der Wissenschaftler hin und hergerissen.

 

Anleger verlassen sich auf das Glück

 

Das größte Problem für aktive Anleger besteht darin, das sie sich bei der Auswahl der Anlagen auf andere Faktoren als auf empirische Beweise stützen. Es dauert sehr lange bis Anleger den Unterschied zwischen Spekulieren und Investieren erkennen.

Der Anleger neigt sehr stark zum Spekulieren und ist dadurch vom Glück abhängig und nicht von der Wissenschaft des Investierens. Die große Mehrheit ist sich der enormen Mengen an akademischer Geisteskraft, die mittlerweile für Investoren aufgewendet wurde, nicht bewusst.

Durch dieses mangelnde Bewusstsein wird der Anleger anfällig für aktives Management. Die Verlockungen und das Rauschen der Finanzmedien bestimmen häufig das Verhalten und die Entscheidungen von Anlegern.

Es gibt sehr starke Kontraste zwischen dem Verhalten von aktiven und passiven Anlegern. Passive Anleger versuchen nicht Aktien, Manager und Anlagestile auszuwählen. Ein regelbasierter Ansatz mit wissenschaftlichen Grundlagen verändert die Art und Weise wie Anleger Aktienmärkte wahrnehmen.

 

Fazit

 

Erfolgreiches Investieren basiert auf den Säulen der akademischen Forschung. Ein passiver Anleger kauft Indexfonds und versucht somit die Erträge des Weltmarktes kostengünstig und steuereffizient zu erzielen. Dieser Ansatz kombiniert mit  einer regelbasierten Anlagestrategie auf Makroebene führt zum langfristigen erfolgreichen Investieren.

Der Anleger sollte ruhiger, entspannter und zentrierter sein, inmitten des Lärms und der Raserei von Medienexperten und der Wall Street. Eine unerschütterliche Verpflichtung zu seinem Anlageplan sollte es ihn ermöglichen, unnötige Sorgen loszulassen und sich auf das zu konzentrieren was ihn am wichtigsten ist.

Sobald der Anleger die Gefahren der Spekulation erkennt und die Vorteile einer disziplinierten Anlagestrategie schätzen lernt, verändert sich sein Anlageverhalten was zu einem profitablen und angenehmen Leben führt. Wir können investieren und uns entspannen.

Viel Spass und eine gute Zeit wünscht dir dein Easy – Invest Team.

 

Dein Easy – Invest Team