Unsere Investmentphilosophie basiert auf wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Kapitalmarktforschung. Die Finanzwissenschaft ist unsere Grundlage für Investieren anstatt Spekulieren. Wir beschäftigen uns nicht mit Prognosen und bieten unseren Kunden einen einzigartigen regelbasierten Ansatz für Ihre finanzielle Zielerreichung.

 

Gedanken

 

Die Investmentbranche wird dominiert von Versprechen die nicht eingehalten werden. Die Marktrendite zu übertreffen, die besten Aktien auszuwählen, garantierte Renditen usw. Das klingt alles sehr vielversprechend und verlockend, die Wahrheit ist dass es sehr schwer ist einfach nur die durchschnittliche Marktrendite zu erreichen.

 

Die fünf Folgen Aktives und Passives Investieren befassen sich mit einem auf Fakten basierenden Investmentansatz, der auf wissenschaftliche Untersuchungen von Märkten und ihrer Funktionsweise beruht. Dies ist kein Ansatz, der auf Vermutungen, Bauchgefühlen, oder der Vorstellung, dass eine einzelne Person eine Formel hat um in die Zukunft zu schauen. Dieser Ansatz beruht auf überprüfbare Fakten und ist wissenschaftlich bewiesen.

Was ist Aktives und Passives Investieren?

 

1. Aktives Investieren

 

Aktive Anleger versuchen die durchschnittliche Marktrendite mit einer Kombination aus Aktienauswahl und Market Timing zu übertreffen. Dieser Ansatz ist sehr zeitaufwendig und es gibt unzählige wissenschaftliche Beweise dass eine unterdurchschnittliche Rendite das Ergebnis sein wird. Die überwiegende Mehrheit investiert in die von Banken angebotenen aktiven Investmentfonds. Obwohl sich dieser Ansatz sehr gut anhört ist er mit Problemen gespickt. Es ist äußerst schwierig, den Markt über eine längere Zeit zu schlagen, besonders wenn die Kosten berücksichtigt werden. Langfristig gelingt es nur ca. 5% der aktiv verwalteten Investmentfonds die Marktrendite zu übertreffen. Diese wenigen Gewinner wechseln sich immer wieder ab sodass es unmöglich ist diese im voraus zu erkennen. Somit bleiben 95% unter der Marktrendite weil die Kosten für das aktive Management so hoch sind.

 

Es gibt am Markt Tausende Investmentfondmanager deren Aufgabe es ist aktiv Aktien auszuwählen. Die Fondmanager verwalten Pensionsfonds, Investmentfonds, Hedgefonds usw. Wissenschaftlich hochgebildet mit Zertifizierungen wie MBA und CFA. Trotz Ihrer Bemühungen übertreffen diese Fachspezialisten im Durchschnitt nicht den einfachen Ansatz eines kostengünstigen Indexfonds, der einfach in alle Aktien eines bestimmten Marktes investiert. Das ist keine Ansichtssache sondern gut dokumentiert und mit unzähligen Studien belegt. Ihre Aufgabe besteht anscheinend darin Geld einzusammeln und eine Gebühr zu erheben. ohne den Markt zu übertreffen.

 

2. Passives Investieren

 

Passive Anleger wollen nicht den Markt übertreffen sondern mit einem Indexfonds (ETF) die Marktrendite erzielen. Es gibt zwei große Vorteile bei der Investition in einen Indexfond. Solange wir investiert bleiben erreichen wir garantiert die Marktrendite. Der zweite Vorteil ist dass ein regelbasierter Indexfond zb. auf den MSCI World kein aktives Management hat und dadurch wesentlich günstiger ist. Beim passiven Investieren bleibt dem Investor die gesamte Marktrendite weil die minimalen Kosten  (ca. 2% aktive Investmentfonds und nur 0,07% passive ETF) die Rendite nicht beeinträchtigen. Der wohl berühmteste aktive Investor Warren Buffett hat mit einer Wette eindrucksvoll bewiesen dass aktives Investieren ein Verliererspiel ist.  Buffett wettete  mit Protege Partners, einem Vermögensverwalter, 1 Million USD, dass ein passiv verwalteter Indexfonds auf den S&P 500 im Laufe des nächsten Jahrzehnts besser abschneiden würde als eine  Sammlung von Hedgefonds.

 

Buffett hat die Wette gewonnen. Und die Art und Weise seines Sieges war beeindruckend. Über einen Zeitraum von 10 Jahren erzielte der Indexfonds S & P 500 eine Rendite von 7,1% und lag damit weit über dem Durchschnitt von 2,2%, den der von Protégé Partners ausgewählte Fondskorb erzielte. Buffett führte diese erstaunliche Ungleichheit bei den Erträgen auf die Gebühren zurück, die aktive Manager von ihren Anlegern einnehmen. Daher hat Buffett schon mehrfach folgendes empfohlen: „Sowohl große als auch kleine Anleger sollten in kostengünstige Indexfonds investieren.“

 

Fazit

 

Die empirischen Daten sind ziemlich klar. Es hat sich gezeigt, dass aktives Management nicht funktioniert, um den zusätzlichen Kostenaufwand, insbesondere auf lange Sicht wettzumachen. Der Kauf einzelner Aktien birgt ein nicht kompensiertes Risiko, für das wir nicht angemessen entschädigt werden.

 

Mit eine passiven Indexfonds können wir das Einzelwertrisiko, Sektorenrisiko und das Gesamtmarktrisiko wegdiversifizieren. Mit einem kostengünstigen, grossen liquiden ETF können wir uns 95% aller überflüssig angebotenen Investmentfonds und ETF ersparen.

 

Wir wünschen dir größtmöglichen Anlageerfolg und unterstützen dich gerne dabei.

 

Dein Easy – Invest Team